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// mit dem bus unterwegs

So klein Luxemburg ist, so groß sind seine Verkehrsprobleme. Nachdem man in Luxemburg Stadt die Straßenbahn ins Museum verbannt hat und sie jetzt mit großem Aufwand dort wieder heraus holen wird, ist man in der Stadt auf Busse angewiesen. Luxemburg Stadt hat mit viel Aufwand und der in Luxemburg wohl üblichen Zeitverzögerung ein neues Buskonzept etabliert, das sich nun an den Bedürfnissen der Fahrgäste orientiert und nicht von (autofahrenden) Bürokraten erstellt wurde. Dazu hat man vor allem die Linienführung deutlich verbessert und auch bessere Taktungen eingeführt.
Leider wird die Fortschrittlichkeit der Stadt in diesem Bereich von der Trägheit des Staates kontakariert. Laut Presseberichten war an der oben genannten Zeitverzögerung bei der Einführung der neuen Linien vor allem die Weigerung des Staates ursächlich, Haltestellen der Überlandbusse zu verlegen.
Insbesondere auf der Strecke Bahnhof – Kirchberg wird deutlich, daß die Leute, welche für den Fahrplan der „Eurobusse“ zuständig sind, diese mit Sicherheit nie benutzen. Anders kann ich mir nicht erklären, daß man auf der einen Seite auf der Achse Bahnhof-Kirchberg viele unterschiedliche Linien nutzen kann, auf der anderen Seite diese Linien aber so getaktet sind, daß sie alle gleichzeitig abfahren – „Busstau“ an den wichtigen Haltestellen in der Innenstadt und langes Warten insbesondere am Abend inklusive. Dafür kann man sich dann aber auch den schönsten aus drei bis vier Bussen aussuchen (und in Luxemburg sind die meisten Busse schön und neu).
Fazit: Ein großes Lob für das neue, innovative Buskonzept der Stadt Luxemburg, ansonsten noch Raum für Verbesserungen.

Link:
mobiliteit.lu Online-Auskunft für den öffentlichen Nahverkehr in Luxemburg

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